Tipps für 48 Stunden in Singapur + Das neue Six Senses Duxton Hotel

Es ist 09:17 Uhr! Ich sitze am Flughafen in Singapur und warte auf meinen Weiterflug nach Bali. 2,5 Tage in dieser pulsierenden Metropole Süd Asiens gehen zu Ende. Mein erstes Mal in einer asiatischen Großstadt. Singapur, du hast mir sehr gut gefallen. Ein bisschen wie New York und Dubai! So vielseitig, modern und traditionell, einfach spannend! 2 Tage sind vermutlich zu wenig um Singapur zu erkunden aber für einen kleinen 48 Travel Guide reicht es – Viel Spaß!
Ein Urlaub – egal von welcher Dauer – steht und fällt mit der Unterkunft. Die Voraussetzungen für einen tollen Aufenthalt in Singapur waren dank des Six Senses Duxton Hotels also bestens. Mein erster Aufenthalt in einem der Six Senses Häuser. Six Senses verbinde ich mit Luxusresorts an besonders tollen Orten, einem individuellem Interieur und einer ausgezeichneten sowie hochwertigen kulinarischen Auswahl an Speisen. Mit dieser Vorstellung bin ich also am Samstag hier angekommen. 2,5 Tage später kann ich euch an dieser Stelle bereits verraten, dass sich all meine Erwartungen bewahrheitet haben.

Das Six Senses Duxton Hotel ist tatsächlich das erste Cityhotel der Six Senses Familie. Nach der jahrelangen Kernsanierung eines alten historischen Gebäudes am Rande von Chinatown wurde das Six Senses Duxton erst im April dieses Jahres eröffnet. Künstliches Licht statt Tageslicht; schwarz mit senfgelben Akzenten und ein gekonnter Mix aus Tradition und Moderne: So würde ich das Hotel beschreiben. Tatsächlich sucht man das Tageslicht in weiten Teilen des Hotels vergeblich! Was auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig klingt, entpuppt sich als die perfekte Ruhe Oase inmitten einer hektischen Millionenstadt. Der Einsatz von viel indirektem Licht wirkt gemütlich und erzeugt blitzschnell eine Atmosphäre des Wohlfühlens. Generell ist die Lobby des Hotels aufs Verweilen ausgerichtet: Der angenehme Sound von Lounge Musik, zahlreiche Coffee Table Books über Interior Design, Mode und natürlich zur Historie Singapurs laden dazu ein, einen grünen Tee in entspannter Atmosphäre zu genießen. Wer einen der Signature Drinks testen will, kommt in der Yellow Pot Bar gänzlich auf seine Kosten. Angebote zur Meditation und zum Yoga aber auch zur traditionellen chinesischen Konsultation werden ebenfalls gemacht.

Wahnsinnig inspirierend fand ich das Interior und die gesamte Gestaltung des Hotels. Die meisten Ideen für meine Einrichtung zuhause, hole ich mir tatsächlich auf meinen Reisen in Hotels. Ein konstant eingehaltenes Farbkonzept aus schwarzen Möbeln und Wänden gepaart mit gelben Vasen, Sesseln und Teppichen! Eingerichtet und traditionell-modern interpretiert wurde das Hotel übrigens von der bekannten britischen Designerin Anouska Hempel. Das Design zieht sich sowohl durch die öffentlichen Gebäude als auch durch die 49 Zimmer, die in 7 unterschiedliche Kategorien eingeteilt sind.

Im Six Senses Duxton ist nicht nur die Bar, sondern auch das Restaurant Yellow Pot integriert, das nicht nur bei Hotelgästen sondern auch bei Locals sehr beliebt zu sein scheint. Der Mix aus einer modernen, leichten kontinentalen Küche mit traditionellen Gerichten hat mir besonders gut geschmeckt. Schön fand ich, dass die Karte nicht wahnsinnig lang, aber dafür jedes Gericht besonders und mit viel Liebe zum kulinarischem Detail zubereitet wurde. Zum Frühstück kann ich das Avocado-Brot mit gerösteten Haselnüssen, Apfelspalten und den frisch gepressten Melonen-Ananas-Ingwer-Saft empfehlen. Apropos Inspiration für zuhause: Wie schön sind diese Teller? Das Service wurde von einer Pariser Porzellanmanufaktur in Zusammenarbeit mit einer in Singapur ansässigen Designerin gestaltet und ist auf 800 Stück weltweit limitiert.
Das kleine Boutique Hotel ist bestens gelegen um Singapur zu erkunden. Wie bei fast jedem City Trip versuche ich die Stadt zu Fuß erkunden. In unmittelbarer Nähe des Hotels auf dem Duxton Hill sind viele kleine Restaurants, Coffee Spots und Bars- In 48 Stunden Singapur solltet ihr außerdem folgendes unbedingt machen:

– Chinatown erkunden (bietet sich an, da das Hotel am Rand von Chinatown liegt)

– Essen auf einem der zahlreichen chinesischem Street Food Märkte

– Shoppen auf der Orchard Road

– Den Buddha Tooth Relic Tempel besichtigen

– Spazieren in Little India

– Einen Besuch im Gardens by the Bay abstatten

xx Sebastian