Der Österreich/Italien Roadtrip 2020

Der Österreich/Italien Roadtrip 2020

Der Österreich/Italien Roadtrip 2020 2560 1280 SEBASTIANS VIEW

[werbung] Dass ich dieses Jahr nochmal einen Blogpost in der Rubrik „Travel“ veröffentlichen würde, hätte ich Mitte März vermutlich nicht gedacht. Reisen in Zeiten von Corona erfordert besondere Maßnahmen und hat mich zu einem Sommerurlaub gebracht, den ich unter “normalen” Umständen so vermutlich nicht gemacht hätte. Üblicherweise buche ich im Juni meinen Flug nach Spanien oder Griechenland um auf Ibiza, Formentera oder Mykonos meinen Sommerurlaub zu verbringen. Anders als gewöhnlich bin ich dieses Jahr mit dem Auto in den Urlaub gefahren. Statt Flieger war der Lexus RX 450 hl mein Begleiter und was soll ich sagen? Die Vorteile vom Reisen mit dem Auto habe ich völlig unterschätzt. Endlich keine 23 kg Gepäckgrenze an die es sich zu halten gilt, Alma kann auch mitfahren und naja Fliegen in Zeiten von Corona möchte ich auch nur dann, wenn es nicht anders geht. Der größte Vorteil war aber wohl doe Flexibilität, die wir 10 Tage durch den Lexus RX 450 hl genießen durften. Sicher hat er uns von Köln nach Österreich und weiter nach Italien zum Gardasee mit Ausflügen nach Verona und Venedig und wieder zurück – mit Stop Over in München – nach Köln gebracht! Mit dem Flieger wäre das schirr unmöglich gewesen und ich wage zu behaupten, dass der Fahrkomfort im RX vergleich mit der Business Klasse ist.

Lexus-RX-Sebastian-Schmidt
LexusRX-Sebastian-Schmidt

Von Köln aus ging es nach Lech am Arlberg in das vermutlich bekannteste Hotel im Ort, dem Hotel Arlberg! Bekannt deshalb, weil Prinzessin Di von 1991 bis 1995 hier ihre Winterurlaube verbrachte und Harry und William hier das Skifahren lernten. Aber auch ohne diese schöne Erinnerung an vergangene Zeiten, genießt das Hotel einen zurecht besonders guten Ruf! Alpine Tradition trifft auf modernes Design und feinste Kulinarik. Ihr wisst, Essen ist für mich einer der wichtigsten Genussmomente im Urlaub. Hier sind meine Erwartungen hoch und ich bin auch durchaus kritisch. Das 4 Gänge Menü, welches wir abends auf der Terasse mit dieser gigantischen Kulisse auf den Arlberg serviert bekommen haben, war spitzenmäßig! Im frisch renovierten Spa samt Außenpool konnten wir die Zeit nach einer ausgedehnten Bergbesteigung am Folgetag ausklingen lassen. Auch wenn ich kein passionierter Ski-Fahrer bin, liebe ich Winterurlaube. Die Kombination aus dem kalten Treiben auf der Piste (ich bin der Kandidat, der bereits von Anfang an in der Berghütte bei Aperol Spritz und Kaiserschmarrn zu finden ist), Schnee im Tal, eine wohlige Spa-Behandlung und anschließend ein gemütliches deftiges Dinner finde ich großartig und somit MUSS ich definitiv im kommenden Winter wieder ins Hotel Arlberg kommen.

Vom Österreich ging es weiter zum Gardasee. Unser Hotel lag in Salo, ein wunderschöner Ort am Westufer des Gardasees. Gewohnt haben wir im Hotel Laurin, einer Jugendstil-Villa vom Feinsten! Leider lag das Hotel direkt an einer stark befahrenen Straße, was die Atomsphäre etwas getrübt hat. Der Service, das Essen und generell das Ambiente des Hotels waren dennoch unschlagbar. Salo ist tatsächlich die beste Ausgangslage für Tagesausfläge rund um den Gardasee und in weitere Städte Italiens.

Hotel-Laurin-Sebastian-Schmidt

Limone sul Garda, ca. eine Stunde Autofahrt von Salo entfernt, ist ein wunderschöner kleiner Ort direkt am Gardasee, der in den Berghang hinein gebaut wurde. Kleine Restaurants, süße Hotels und viele kleine Stores, die zum Stöbern und Bummeln einladen. Bei meinem nächsten Gardasee Urlaub würde ich mir in Limone ein Hotel nehmen.

Einen weiteren Tag haben wir in Verona verbracht. Ebenfalls eine Stunde mit dem Auto von Salo entfernt liegt die Stadt, in der die Liebe von Shakespears Romeo und Julia ihren tragischen Verlauf nahm… Apropos: Den bekannten Balkon haben wir aufgrund des plötzlich einsetzenden und nicht mehr endenden Regen leider nicht besucht – schade! Dafür kenne ich nun die Speisekarte einer kleinen Vinothek auswendig und kann die Trüffelpasta sehr empfehlen. Das Leben spielt sich rund um die bekannte Arena von Verona ab. Hier lässt es sich besonders in den kleinen Gassen mit den vielen Restaurants und Cafés, aber auch tollen Museeun entspannt verweilen.

Ein Highlight war auf jeden Fall unser Tagesausflug nach Venedig. Nie war – so sagte man uns – Venedig so leer und sauber und das Wasser so klar wie 2020 in Folge des Corona Lockdown. Venedig ist eine tolle Stadt und hat meine Erwartungen sogar etwas übertroffen. Eine Fahrt mit der Gondel ist definitiv ein Muss in Venedig, denn es gibt keine bessere Art der Fortbewegung mit der man gleichzeitig durch die wundschönen Kanäle fährt und dabei Einblicke in die kleinen venezianischen Häusern erhaschen kann. Wir haben uns getreu dem Motto  „go with the flow“ einfach treiben lassen und haben so  für mein Empfinden einen tollen Eindruck von dieser besonderen Stadt bekommen.