Paradiesisch unterwegs auf den Malediven

Die schönste Art ein Jahr Revue passieren zu lassen, ist sich an die Sternstunden des Jahres zu erinnern. Davon gab es 2016 viele, reisetechnisch war sicherlich eine davon mein Aufenthalt auf den Malediven. Urlaube im Herbst gehören zu meinen liebsten, denn wenn die Tage hierzulande wieder länger werden und das Wetter grau und kalt wird, dann ist es höchste Zeit um noch einmal Energie für die wirklich kalte und ungemütliche Winterzeit zu tanken. Baden an einsamen Ständen, barfuß laufen, Abschalten und Erholen im Paradies! Wo geht das am besten? Natürlich, auf den Malediven!! (So leicht und einfach wie ich dachte, war es dann allerdings leider nicht, aber lest selbst….)
Processed with VSCOcam with a4 presetVon Düsseldorf aus ging es mit Emirates über Dubai in Richtung indischen Ozean nach Malé, der Hauptstadt der Malediven. Von 10 Grad auf angenehme 30 Grad – herrlich! Die Voraussetzungen für einen tollen Urlaub schienen perfekt. Von Malé aus geht es entweder mit dem Schiff oder dem Waserflugzeug weiter auf die Insel oder das Atoll, welches einen die nächste Zeit beherbergen wird. Zu den Malediven zählen 1196 Inseln, von denen 220 von Einheimischen bewohnt und 87 weitere für touristische Zwecke genutzt werden. Für mich ging es auf nach Filitheyo Island in das gleichnamige Resort. Das Atoll liegt ca 45 Flugminuten von Malé aus entfernt. Wer keine Flugangst hat, der kommt während des Fluges mit dem kleinen Wasserflugzeug voll auf seine Kosten, denn der Blick von oben auf das paradiesische Blau und Türkis der Atolle und Inseln aus dem Flieger heraus, ist unbezahlbar und wahrlich nicht mit Worten zu beschreiben.
Processed with VSCOcam with a5 preset
Processed with VSCOcam with a5 presetDas Resort:
Das Filitheyo Island Resort ist ein Malediventraum, wie ihn jeder vor seinem inneren Auge sieht, der sich einen katalogtypischen Urlaub dort vorstellt. Das direkt am Strand einer grünen Insel gelegene, rustikal-mondäne Resort besteht aus Villen mit Strohdächern. Es gibt verschiedene Typen von Villen. Besonders beliebt sind natürlich die Pool-Villen, die direkt im indischen Ozean gelegen sind, meist mit direktem Zugang ins Meer.
Processed with VSCOcam with a5 preset
Processed with VSCOcam with a5 preset
Processed with VSCOcam with a5 presetDie am Strand oder auf dem Wasser gelegenen Villen sind mit Satellitenfernsehen, CD-Player, Minibars, Möglichkeiten zur Kaffee- und Teezubereitung, privaten Sonnenterrassen und Badezimmer im Freien ausgestattet. Einige Villen haben Jacuzzis.
Processed with VSCOcam with a5 preset
Processed with VSCOcam with a5 presetGenerell hat man die Insel in circa 20 Minuten umlaufen – typisch für die Malediven, befindet sich nur das eine Resort auf der Insel. Auch wenn die Filitheyo Island mehrere hundert Leute beherbergt und sie eher zu den kleineren Inseln der Maledivengruppe zählt, hat man häufig – besonders am Strand – das Gefühl alleine dort zu sein. Ein seltsames aber gleichzeitig ganz besonderes Gefühl lediglich das türkisblaue Wasser zu sehen und maximal die Vögel und den Wind zu hören.
Processed with VSCOcam with a5 presetDas Essen:
Kulinarisch kommt man im Filitheyo Island Resort im Buffet-Restaurant, einem internationalen Restaurant/Bar, einer tropischen Bar mit Sandboden und eine Swim-up-Bar am Infinity-Pool auf seine Kosten. Die Küche ist indisch-asiatisch angehaucht, aber sehr international ausgerichtet. Besonders der frische Fisch und die diversen Curry-Gerichten waren ein Traum!
Processed with VSCOcam with a5 preset
Processed with VSCOcam with a5 preset
Processed with VSCOcam with a5 preset
Freizeitaktivitäten:
Mein Credo war ursprünglich „weniger ist mehr“ und so wollte ich die 7 Tage Auszeit im Paradies auch als solche nutzen und mich im gepflegten Nichts- bis Wenigtun üben: Schnorcheln, Lesen, Sonnen, Essen und das gute Leben genießen! So sollte meine Woche aussehen. Leider – und das ist auch der einzige aber dennoch recht große Wermutstropfen an dieser Reise – ist meine Freizeitplanung im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Die Hälfte der Zeit habe ich das türkisfarbene Nass und die warmen Temperaturen vergeblich gesucht. Gut, ich habe versucht das Beste aus der Situation zu machen und das ist mir auch gelungen, denn Lesen, Essen und viel Schalfen sind zum Glück wetterunabhängig und auch so ein tropischer Regen (wenn er nicht unbedingt den kompletten Tag anhält) kann doch sehr beruhigend und entspannend wirken. Im Thai-Spa mit Glaswänden und Blick auf den Dschungel gibt es gegen Gebühr Massagen, die sich besonders an Tagen mit weniger gutem Wetter großer Beliebtheit erfreuen. Bei gutem Wetter kann man wunderbar im Hoteleigenen Atoll mit Korallenriff schnorcheln oder tauchen.
Processed with VSCOcam with a5 preset
Processed with VSCOcam with a5 preset
Processed with VSCOcam with a5 preset
img_0538Das Wetter:
….war leider nicht mein bester Freund in der Woche. Leider kann ich nur 3 wunderschön sonnige Tage verzeichnen. Die restlichen Tage waren wechselhaft bis komplett verregnet. Die Regenzeit auf den Malediven beginnt im März und endet im November. Ein sehr langer Zeitraum also. Da Freunde von mir im August – also genau in der Mitte der Regenzeit- auf den Malediven bei strahlendem Sonnenschein ihren Urlaub verbracht haben, bin ich mir sicher, dass diese „Regenwoche“  zum Ende der offiziellen Regenzeit leider einfach nur Pech war.
Processed with VSCOcam with a5 preset
Vielen Dank für eine wunderbare Woche im Filitheyo Island Resort! xx Sebastian