Bali – Mein Reisetagebuch 1

„Selamat siang“ Bali! Das heißt so viel wie „Guten Tag“ auf indonesisch.
Letzten Freitag ging es für mich mit Malaysa Airlines von Frankfurt über Kuala Lumpur nach Denpasar.

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Nach einer 24 stündigen Anreise (so lange war ich noch nie von A nach B unterwegs), wurde ich von Gede, einemBalifahrer am Flughafen abgeholt und binnen 2 Stunden zu meinem ersten Zielort – Candidasa – gebracht. Endlich angekommen – im Paradies! Ja, so würde ich meinen ersten Eindruck beschreiben. Ich hatte ja keine Ahnung was mich hier erwartet, sicher würde es toll werden und dieser Fleck Erde würde auch sicherlich zu den schönsten gehören, die ich bislang bereist habe, aber Bali – wow – du bist nicht in Worte zu fassen.

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Das erste Ziel meiner zweiwöchigen Rundreise liegt im Osten der Insel – in Candidasa. Das ehemalige Fischerdorf Candidasa ist heute ein Ferienort, der den Ursprung der Insel erleben lässt und direkt am Meer liegt. Ich wohne hier imCandi Beach Cottage, einem wunderschönen Spa-Resort in traditioneller balinesischer Baukunst. Es ist extrem ruhig hier (abgesehen von den Hühnern, die sich hier ein Battle im lauthals Schnattern liefern) und die entspannte Lebenseinstellung der Balinesen ist ansteckend.

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Die ersten Tage habe ich damit verbracht die Seele baumeln zu lassen und mich des Lebens zu freuen. Einfach nichts tun, den Moment genießen und mir die Sonne auf den Pelz scheinen zu lasen (damit habe ich es allerdings bereits an Tag 1 übertrieben – call me Feuerqualle!).

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Besonders toll war der Bootsausflug nach Padang Bai in die Blaue Lagune. Hier wurde geschnorchelt – atemberaubend! Zwischen den inzwischen leider nur noch wenig vorhandenen Korallenriffen, inmitten von Zebra- und Clownfischen durch den indischen Ozean.

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jhjFotoKurz vor der Abreise habe ich mir eine traditionelle balinesische Massage am Strand gegönnt. Der Masseur – er war blind aber offenbar ein Meister seines Faches – hat mich massiert wie ein wütender Italiener seinen Pizzateig knetet. Besonders schön, wenn man einen akuten Sonnenbrand hat (NOT!). Aus der Entspannung während der Massage wurde leider nichts, aber dafür fühle ich mich nun absolut gestärkt für Step 2 meiner Rundreise.

Mit aufgeladenen Akkus und gestärktem Gemüt geht es nun weiter nach Ubud – ins kreative Zentrum der Insel. Ich bin gespannt was mich erwartet.

Yuk Ah,

Sebastian